01.04.2025
Reform des Bayerischen Feuerwehrgesetzes auf den Weg gebracht

Uehlfeld. Die FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag setzen sich seit vielen Jahren für eine Anhebung der Altersgrenze für den zumeist ehrenamtlichen Feuerwehrdienst ein. Nachdem am Dienstag im Ministerrat die Novelle des Bayerischen Feuerwehrgesetzes behandelt wurde, zeigt sich Gabi Schmidt, Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus Uehlfeld und Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, erfreut: „Gute Nachrichten für unsere Feuerwehren: Die Reform des Gesetzes wird nun zügig auf den Weg gebracht.“

Zuvor hatte sich die FREIE WÄHLER-Fraktion gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner darauf verständigt, die Altersgrenze für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst dynamisch auf das Renteneintrittsalter anzuheben – aktuell also auf 67 Jahre. Weitere Verlängerungsmöglichkeiten seien nicht vorgesehen. „Damit entsprechen wir dem Wunsch unserer Gesprächspartner in den Verbänden und Feuerwehren nach einer möglichst unbürokratischen und tragfähigen Lösung“, erläutert Schmidt. Für die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion seien im Entscheidungsprozess Rückmeldungen von Feuerwehrexperten und -praktikern unschätzbar wertvoll gewesen.

Schmidt stellt klar: „Um die Funktionsfähigkeit unserer Feuerwehren zu erhalten, ist es neben der Nachwuchsgewinnung sehr wichtig, erfahrene Feuerwehrleute so lange wie möglich im Dienst zu halten. In Bayern sind wir in besonderem Maße auf einsatzbereite Feuerwehren in der Fläche angewiesen, um die Bevölkerung bei plötzlichen Schadensereignissen schnellstmöglich versorgen und schützen zu können.“

Neben der Anhebung der Altersgrenze enthält die Novelle noch weitere Neuerungen zur Entlastung der Feuerwehren – etwa die Einführung neuer Kostentatbestände. Schmidt ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Insgesamt stellt die Novelle einen wichtigen Schritt dar, um unsere Feuerwehren weiter zu stärken und zukunftsfest zu machen.“