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10.12.2021

Üppige Schlüsselzuweisungen für die Region

Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt gibt die Zuteilungen für 2022 bekannt.

Uehlfeld. Auch im kommenden Jahr profitiert Mittelfranken von üppigen Schlüsselzuweisungen, wie die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt (FW) aus Uehlfeld mitteilt, die Mitglied des Haushaltsausschusses des Landtags ist.

So bekommt der Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim gut 20 Millionen Euro, die Landkreisgemeinden erhalten zusätzlich insgesamt fast 26 Millionen Euro. Eine besonders große Zuteilung bekommt auch 2022 Bad Windsheim: 3.774.620 Euro (2021: 3.920.216 Euro) werden hier aus München eingehen, die zweitgrößte Zuteilung bekommt Neustadt/Aisch mit 1.976.176 Euro (2021: 1.755.816 Euro). Ebenfalls über der Millionen-Schwelle liegen Scheinfeld (1.657.884 Euro), Markt Erlbach (1.495.540 Euro), Obernzenn (1.184.704 Euro) und Diespeck (1.137.864 Euro).  

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt sieht es folgendermaßen aus: Der Landkreis selbst erhält 18.797.572 Euro, die Landkreisgemeinden zusätzlich insgesamt etwas mehr als 19,3 Millionen Euro. In Eckental werden 3.619.216 Euro  aus München eingehen, die zweitgrößte Zuteilung bekommt Adelsdorf mit 2.740.676 Euro. Ebenfalls üppige Zuweisungen erhalten Hemhofen (1.527.592 Euro), Uttenreuth (1.371.636 Euro), Höchstadt (1.333.032 Euro), Bubenreuth (1.096.268 Euro) und Weisendorf (1.081.408 Euro).

Der Landkreis Fürth bekommt 22.078.680 Euro, die Landkreisgemeinden erhalten hier zusätzlich insgesamt fast 26 Millionen Euro. Eine besonders große Zuteilung bekommt Oberasbach mit 5.845.808 Euro, die zweitgrößte Zuteilung bekommt Stein mit 4.298.532 Euro. Ebenfalls sehr große Summen erhalten Roßtal (3.072.188 Euro), Zirndorf (2.720.212 Euro), Veitsbronn (1.777.272 Euro), Cadolzburg (1.676.200 Euro), Wilhermsdorf (1.551.396 Euro) und Großhabersdorf (1.323.120 Euro).

 „Die Schlüsselzuweisungen sind die Kernleistung im kommunalen Finanzausgleich“, sagt Gabi Schmidt. Sie stärken die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen und mildern Unterschiede in der Steuerkraft ab. „Mit dem Finanzausgleich sorgen wir dafür, dass die Kommunen ihre Aufgaben gut erfüllen können – und zwar nicht nur Gemeinden, die finanziell ohnehin sehr gut dastehen, sondern eben alle“, so Schmidt. „Das ist heute sogar wichtiger denn je, da auch die Kommunen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie stark belastet sind.“ Insgesamt verteilt der Freistaat im kommenden Jahr vier Milliarden Euro an Schlüsselzuweisungen.

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