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Zum Ortstermin nach Lonnerstadt war auch der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gekommen. Große Freude über die Lösung herrschte bei Gabi Schmidt und der Lonnerstadter Bürgermeisterin Regina Bruckmann (Mitte).
06.10.2022

PV-Anlagen dürfen künftig auch in Vorranggebieten Wind gebaut werden

Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt ist sehr erleichtert, dass in Gesprächen mit dem Bund eine Lösung gefunden werden konnte

Uehlfeld. Die Energiekrise infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine hat noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig der Ausbau der erneuerbaren Energien ist. Die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt (Freie Wähler) freut sich deshalb sehr, dass es dank intensiver Gespräche gelungen ist, in Bayern künftig Freiflächen-Photovoltaikanlagen auch in Vorranggebieten Wind zu ermöglichen. Um diese gute Nachricht zu überbringen, ist am Donnerstag eigens der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nach Lonnerstadt gekommen.

In Lonnerstadt ist bereits seit längerem beabsichtigt, im Umfeld des vorhandenen Windparks PV-Anlagen zu installieren. Bislang war dies in Vorranggebieten Wind aber ausgeschlossen. Die Freien Wähler setzten fortan alles daran, hier eine Änderung der bisherigen Regelungen zu erreichen. „Für den Ausbau der erneuerbaren Energien ist es dringend nötig, diese Parallelnutzungen zu erlauben und bürokratische Hürden auszuräumen“, erklärt Gabi Schmidt, die im Juli auch an einem Runden Tisch zu dem Thema teilgenommen hat.  

Dem Wirtschaftsministerium ist es nun in intensiven Gesprächen mit dem Bund gelungen, dass Solaranlagen jetzt auch in Gebieten gebaut werden dürfen, die bislang für Windräder vorgesehen waren. Wirtschaftsminister Aiwanger sprach in diesem Zusammenhang von einem Durchbruch für die Energiepolitik und Anstoß auch für andere Bundesländer. Wenn Solaranlagen in einem Windpark gebaut würden, spare das sowohl Flächen als auch Stromleitungen. Darüber hinaus müssten Windräder ohnehin 700 Meter voneinander entfernt sein – dazwischen hätten Solaranlagen genug Platz.

Besonders freute die Abgeordnete der Freien Wähler, dass mit der an dem Projekt beteiligten Firma Wust Wind Sonne aus Markt Erlbach eine Firma aus ihrem Stimmkreis so erfolgreich an vorderster Front mitgekämpft hat.